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Wenn wir journalistisch über die Zukunft der Automobilität nachdenken, dann kommen wir in den letzten Monaten inhaltlich nicht an den Themen Elektromobilität im Bereich der PKW und auch im Bereich von kleineren LKW vorbei. Zu einem gewissen Grad ist die Diskussion durchaus sinnvoll, zumal hier das Thema Ökologie und die bundesweiten, ja sogar europaweiten Klimaziele im Vordergrund stehen. Und das ist auch gut so, denn die Verbesserung der Luftqualität im Bereich der Innenstadt ist von besonderer Bedeutung für die Lebensqualität und Gesundheit.

Selbstfahrende Fahrzeuge? Brauchen wir die?

Eine zweite wesentliche Strömung in der Zukunftsdiskussion sind selbst fahrende Fahrzeuge, wie Sie der Suchmaschinenriese Google derzeit vorstellt. Allerdings stellt sich bei dieser Diskussion die Frage, ob man autonom fahrende Fahrzeuge wirklich braucht. Jetzt kommt erstmals ein Chefanalyst einer ThinkTank Firma zu dem Ergebnis dass zumindest das lang gepriesene Ende der Dominanz der deutschen Automobilindustrie wohl noch lange nicht gekommen ist. Im Gegenteil der Chefdenker Raimund Hahn geht sogar davon aus, dass die Menschen die automobile Google Strategie eher ablehnen werden.

Nach Auffassung des Chefdenkers im Diplomatic Council unterschätzen viele Technologiefirmen wie Google die Bedeutung des Designs für Verbraucherprodukte.

„Google ist mit Internetdiensten groß geworden, bei denen das Produktdesign keine Rolle spielt. Aber bei einem Auto sind das Design der Formen, die Haptik und der Sound Schlüsselkriterien für den Markterfolg. Hinzu kommt die beinahe krankhafte Datensammelwut von Google, die viele Menschen von einem Google Car abschrecken wird, weil sie die datenbasierte Weltordnung von Google nicht teilen“

, erläutert Raimund Hahn seine Meinung.

Apple und Tesla werden eher erfolgreich sein.

Erfolgschancen räumt der Rhino-CEO hingegen Apple und Tesla ein, die zu einem Wiedererstarken der US-amerikanischen Automobilindustrie gegenüber den deutschen Herstellern führen könnten.

Darüber hinaus teilt der Manager nicht die Auffassung, dass die deutschen Firmen im Bereich der Software rückständig seien und nicht an die großen Softwareunternehmen heranreichen könnten.

„Audi, BMW und Daimler haben durch die gemeinsame Übernahme von Hero deutlich gemacht, dass sie zu vorwettbewerblichem Handeln fähig sind, um ihre Position gegenüber Google und anderen US-basierten Automobilvisionen zu stärken“

lobt Raimund Hahn, und sagt voraus:

„Wir werden künftig eine immer engere Kooperation der deutschen Automobilhersteller erleben, wenn es um Software, Sicherheit, intelligente Verkehrsinfrastrukturen, autonomes Fahren, Künstliche Intelligenz, Big Data und den verantwortungsvollen Umgang mit personenbezogenen Daten geht.“

Letztlich hält er fest:

„Die meisten Menschen wollen kein potthässliches Auto, das automatisch über die Straßen zuckelt und dabei ihre persönlichen sowie alle Daten, die der Wagen unterwegs sammelt, an einen einzelnen IT-Konzern in den USA übermittelt, der sie sowieso schon im Internet und auf dem Smartphone ständig überwacht.“


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