Foto: VDIK e.V.

Wenn wir heute auf den Automobilmarkt blicken, kommt es uns vor, als wäre alles nur ein schlechter Traum. Dieselfahrverbote, Abgasskandale, scheinbar absolut und hoffnungslos überforderte Politiker. Alle Unternehmen und viele Einzelunternehmer, die mit der Automobilbranche zu tun haben, sorgen sich um ihre Zukunft. Das Problem scheint zunächst einmal das Problem der „Anderen“ zu sein und dennoch wird es jetzt plötzlich für alle relevant.

Immerhin der Markt der Nutzfahrzeuge lässt sich in Deutschland nicht maßgeblich beirren und setzt seinen Wachstumstrend nach 2017 unbeirrt fort. Mit voraussichtlich 387000 Fahrzeugen und einem Wachstum von 4,8 %steuert der Nutzfahrzeugbereich erneut auf ein Rekordjahr zu. Die VDIK-Mitglieder steigerten ihren Anteil überdurchschnittlich und erzielen ein Verkaufsvolumen von 112.000 Einheiten.

Wachstum über alle Fahrzeug-Gewichtsklassen verteilt

Die leichten Nutzfahrzeuge legten um 5,5 Prozent auf rund 285.500 Einheiten zu, die mittelschweren Fahrzeuge um gut zwei Prozent. Schwere Nutzfahrzeuge inklusive der Busse schließen ca. 3,5 Prozent über dem Vorjahresvolumen.

Nachfrage nach Benzinmotoren steigt deutlich

Benzin- und alternative Antriebe weisen mit 48 Prozent bzw. 26 Prozent überdurchschnittliche Steigerungsraten auf. Dennoch bleibt die Dominanz des Dieselmotors insbesondere bei mittelschweren und schweren Lkw unverändert. Insgesamt beträgt der Dieselanteil 90 Prozent.

Auch im kommenden Jahr ist mit Wachstum zu rechnen

VDIK-Präsident Reinhard Zirpel:

„Wir rechnen aufgrund des wirtschaftlichen Wachstums und der zu erwartenden zunehmenden Transportmengen im Jahre 2019 mit einer Fortsetzung des positiven Trends.“

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