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Ford Carsharing

Hand auf’s Herz, liebe Leserinnen und Leser, wären Sie dazu bereit Ihr Fahrzeug noch heute an einen wildfremden Menschen zu verleihen? Gerade was sowas angeht, sagt man den Deutschen ja eher ein konservatives Gehabe nach. Aus dem Bauch heraus würden wir hier in der Redaktion eher darauf tippen, dass kaum jemand in Deutschland dazu bereit wäre, sein Auto oder irgend einen anderen Gegenstand des persönlichen Umgangs zu verleihen.

Leider – oder gottlob? – liegen wir mit dieser Vermutung offenbar falsch. Zumindest fördert dies ganz aktuell eine Studie von Ford zu Tage. Ford befragte nämlich europaweit rund 10.000 Menschen zu ihrer Einstellung zur sogenannten „Share Economy“. Das Ergebnis? Sensationell!

Die Mehrheit der Studienteilnehmer ist nämlich durchaus dazu bereit, private Gegenstände wie das Auto an Andere zu verleihen. Dabei ist besonders für 16- bis 34-Jährigen das Teilen von besonderer Wichtigkeit und das nicht nur, weil so etwas Geld hinzuverdient werden kann. Die „Share Economy“ bedeutet für diese Zielgruppe vor allem Freiheit und Flexibilität.

Die Ergebnisse sind beeindruckend und überraschend zugleich. Demnach würden bis zu 76% der Studienteilnehmer Fahrgemeinschaften nutzen und stattliche 73% ein sogenanntes Parkplatz-Sharing. Rund 72% der befragten Studienteilnehmer würden von einem Car-Sharing Modell profitieren wollen. Diese Werte beziehen sich auf Europa. Die Frage ist wie sieht es in Deutschland aus?

Auch in Deutschland ist die Bereitschaft zu teilen hoch.

Auch in Deutschland überraschen die Umfrageergebnisse. So würden 48% der Studienteilnehmer in Deutschland ihr Auto gegen Geld verleihen, europaweit sind es mit 55% mehr als die Hälfte. Rund 44% der Europäer gehen sogar noch einen deutlichen Schritt weiter und würden ihr Zuhause verleihen. Ja, Sie lesen richtig. Diese Menschen würden ihr Zuhause verleihen. 31% der Studienteilnehmer geben an sogar ihr Telefon und immerhin 17% sogar ihren Hund verleihen. Wie man darauf kommt, ist uns bisher allerdings nicht ganz klar.

Warum beauftragt Ford als Autohersteller so eine Studie?

Ford ist ein Vorreiter von Carsharing Lösungen. In Deutschland zieht Ford zusammen mit den Händlern, die Ford Carsharing anbieten, inzwischen eine positive Bilanz. Im Jahr 2015 sind die Carsharing Fahrzeuge der Ford Händler rund 14.000 Mal gebucht worden.

Aktuell können Kunden in Deutschland in rund 94 Städten an 176 Standorten auf insgesamt 201 Ford Carsharing-Fahrzeuge zugreifen. Registrierte Kunden haben zudem Zugriff auf das bundesweite Carsharing Angebot der „Flinkster Plattform“ – und damit auf ein flächendeckendes Netz von rund 3.600 Fahrzeugen in aktuell zweihundert Städten.

Selbstredend, dass Ford deshalb ein Interesse daran hat, herauszufinden, wie es um die Bereitschaft der Europäer bestellt ist, persönliche Gegenstände zu teilen.

Wachstumsmarkt Share Economy

Immerhin ein einträgliches Geschäft, denn die „Share Economy“ erwirtschaftet mittlerweile einen internationalen Umsatz von rund 13 Milliarden Euro. Für das Jahr 2016 sagen Experten sogar einen Umsatz bis zu 290 Milliarden Euro voraus. Ford ist mit seinen innovativen Mobilitätslösungen bereits jetzt schon gut aufgestellt.

Allein das Car-Sharing soll Prognosen zur Folge bis zum Jahr 2025 um 23% ansteigen. Die „Zukunft von kollaborativer Mobilität“ diskutierte Will Farelly auf der internationalen OuiShare-Veranstaltung, die zur Zeit in Paris stattfindet. Ford hat bisher alle Hausaufgaben gemacht.

Foto: Ford


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