Ford erprobt die “grüne Welle”


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Meistens ist es ja so, dass die Straßen immer am belebtesten, sprich blockiertesten sind, wenn wir uns gerade in Eile befinden. Das ist wie Murphys Gesetz. Wenn wir frei haben und Zeit im Übermaß vorhanden ist, sind die Straßen frei. Steht ein wichtiger Termin an und die Nerven liegen blank, dann sind Straßen voll und zusätzlich alle Ampeln, die uns des Weges kreuzen rot. Während die allgemeine Verkehrslage in der Regel nicht immer direkt verantwortlich für die Verkehrsituation ist, hat sie doch immer direkten Einfluss auf den Verkehrsfluß.

Ford partizipiert an einer Studie zur Verbesserung des Verkehrsflusses

Im Kern geht es bei der Studie darum, dass die Verkehrsteilnehmer, sprich Autofahrer, sich auf eine bestimmte, empfohlene Geschwindigkeit einigen, um die Chance auf die sogenannte „grüne Welle“ zu erhöhen. Errechnet und bestimmt wir die „optimale“ Geschwindigkeit dabei auf Grundlage von Straßen- und Timing-Informationen.

Pilotprojekt in Großbritannien

Vorangetrieben wird die Forschung zu dem Thema vor allem in Großbritannien, wo der durchschnittliche Autofahrer nach aktuellen statistischen Daten im Schnitt ganze zwei Tage pro Jahr wartend vor einer roten Ampel verbringt. Ein Zustand, der absolut vermeidungswürdig erscheint, vor allem im innerstädtischen Verkehr, der durch herumstehende Fahrzeuge mit laufendem Motor vor allem die Atemluft in den Städten mit vermeidbaren Emissionen belastet.

Das Forschungsprojekt wird mit öffentlichen Mitteln in Höhe von 20 Millionen Pfund gefördert und trägt zunächst den Arbeitstitel „UK Autodrive“ Wie oben angesprochen, soll basierend auf digitalen Verkehrsdaten das Autofahren weniger stressig und zeitintensiv werden, überdies rechnet das 16-köpfige Forschungs-Team durch weniger Ampel-Stopps mit einer Verbesserung der Kraftstoffeffizienz und daraus folgend natürlich weniger Emissionen. Wer sich noch intensiver für das Vorhaben interessiert, der kann sich auf der Website http://www.ukautodrive.com umfassend über das Projekt informieren. Leider gibt es die Seite zunächst noch nur auf Englisch.

Die bei den Tests verwendeten Ford Mondeo Hybrid-Fahrzeuge verfügen zudem über ein Warnsystem, das den Fahrer informiert, wenn ein vorausfahrendes Fahrzeug plötzlich bremst, das System erfasst dabei Bremsvorgänge in einer Entfernung von bis zu einem halben Kilometer. Zu den Technologien, die im Verlauf des nächsten und übernächsten Jahres getestet werden, zählen Warnsysteme, die den Fahrer informieren, wenn ein anderes Fahrzeug eine Kreuzung blockiert oder wenn sich ein Krankenwagen, Polizeiauto oder ein Löschfahrzeug nähert. Somit soll an Kreuzungen eine Priorisierung vorgenommen werden, ohne dass Verkehrszeichen und Ampeln erforderlich sind. Die Versuche werden in Milton Keynes und Coventry (Großbritannien) auf öffentlichen Straßen sowie auf abgesperrten Strecken durchgeführt.

Foto: Ford


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