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Foto: AUTO BILD

Das was auf die Autofahrer in den nächsten Jahren zukommen könnte klingt immer absurder. Autofahren verkommt zum technologischen Algorithmus könnte man meinen. Neben dem autonomen Fahren, das weltweit doch – zumindest bei den Autofahrern – mehrheitlich mit verständlicher Zurückhaltung diskutiert wird, soll nun der nächste buchstäbliche Hammer kommen.

Wie die AUTO BILD heute exklusiv meldet, soll es nach dem Willen der EU bald eine elektronische Geschwindigkeitssteuerung in Fahrzeugen geben, die es verhindert, dass man die zugelassene Höchstgeschwindigkeit übertritt.

Intelligent Speed Adaptation soll Leben retten

„Intelligent Speed Adaptation“ soll die Technologie heißen und ab dem Jahr 2020 möglichweise verpflichtender Standard in jedem neu zugelassenen Fahrzeug sein.

Die EU erhofft sich von dem System, die Verkehrstoten europaweit um bis zu 37% zu reduzieren, weil, wie oben angedeutet, eine Übertretung der Höchstgeschwindigkeit und damit das „Rasen“ nicht mehr möglich wäre.

Den Verkehr grundsätzlich sicherer zu machen, ist ein nachhaltiges Ziel der EU: 2020 soll die Zahl der Verkehrstoten in der EU gegenüber dem Basisjahr 2010 um die Hälfte sinken. 2015 waren allerdings erst 17% weniger geschafft.

Digitale Tempobegrenzer könnten für mehr Sicherheit auf Europas Straßen sorgen: Denn Studien gehen davon aus, dass eine Reduktion des Durchschnittstempos um nur 1 km/h zu drei Prozent weniger Unfällen führt.

ADAC ist dagegen

Trotz dieser Zahlen ist ISA höchst umstritten. Der ADAC spricht sich aus „Gründen der Verhältnismäßigkeit“ gegen die verpflichtende Einführung der Technik aus. Als einer der ersten Autohersteller bietet Ford für die Modelle Galaxy, S-Max und Edge zwar einen Tempobegrenzer an.

Das System lässt sich durch festen Pedaldruck allerdings jederzeit überstimmen und ist außerdem abschaltbar.


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