Foto: ADAC e.V.

So liebe Pendler, es geht los. PKWFokus läutet entlang einer ADAC Staunotiz ganz offiziell die Feriensaison ein. Aktuell sind Reisende aus insgesamt 13 Bundesländern auf dem Weg in die wohlverdienten Sommerferien. Deshalb können vor allem auch Berufspendler von erheblich überfüllten Straßen und Autobahnen ausgehen. Da sich Berufspendler und Reisende jedes Jahr aufs neue gegenseitig behindern, hat der ADAC ein paar praktische Tipps zusammengestellt, welche die Anreise in die Ferien etwas stressfreier gestalten sollen.

Rechtzeitige Planung ist die „halbe Reise“

Wichtig dabei sind vor allem Reiseroute und Reisetermin! Geeignete Tage sind Dienstag und Mittwoch, die denkbar schlechtesten Freitag und Samstag. Bei der Rückreise sollte man auch das Wochenende meiden. Wer am Wochenende starten muss, sollte sich vorher über die Baustellen- und Stausituation auf der Reiseroute und mögliche Alternativen informieren. Tankstopps, Erholungspausen und Besichtigungen auf der Route gehören ebenfalls zu einer gut geplanten Ferienreise.

Wer nachts fährt, reist entspannter

Ein Vorteil der Nachtfahrt ist die meist geringere Verkehrsdichte. Außerdem umgeht man die Tageshitze. Ideal kann eine Nachtfahrt auch für Reisende mit Wohnwagengespann sein. Nachtfahrten sind aber nicht für jeden geeignet. Eingeschränkte Sicht, Blendungen und Ermüdungserscheinungen können zu Problemen führen. Also nur dann nachts starten, wenn man ausgeschlafen ist und sich eine solche Fahrt auch zutraut. Kaffee, Tee oder Cola sollte man während der Fahrt meiden, da nach einer kurzen Aufputschphase das Leistungstief umso stärker und plötzlicher einsetzt.

Den Weg bereits als Urlaubsziel definieren

Stau trotz guter Planung: Das Beste daraus machen! Im optimalen Fall bei der Reiseplanung interessante oder sehenswerte Ziele suchen, die im Falle eines Staus für eine längere Pause besucht werden können. Begreift man die Fahrt in den Urlaub schon als ein Teil davon, fallen auch ungeplante Störungen leichter und man kommt dennoch erholt ans Ziel. Den Stau zu umfahren lohnt sich in vielen Fällen nicht. Umgehungsstrecken sind häufig durch das hohe Verkehrsaufkommen ebenfalls überlastet. Wer sein Smartphone als Navi benutzt, bekommt häufig mehrere Ausweichrouten mit Echtzeitdaten genannt.

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