Fahrverbot Diesel Innenstadt

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Das Manager Magazin hatte in einem Interview mit dem Audi-Chef Rupert Stadtler, schon vor ein paar Wochen die Frage aufgeworfen, inwieweit er sich selbst überhaupt noch tragbar für die Position hält. Nun kommt es etwas dicker für den Audi-Chef. Jetzt stellt kein Redakteur Fragen, sondern eine Schutzvereinigung fordert öffentlich seinen „Kopf“.

Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz fordert Rücktritt des Audi Chefs

Die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) fordert angesichts des Betrugsverdachts den Rücktritt von Audi-Chef Rupert Stadler.

„Wie für jeden gilt auch für Herrn Stadler die Unschuldsvermutung. Dennoch: Es ist höchste Zeit, dass er als Audi-Chef zurücktritt“, sagte DSW-Experte Andreas Breijs der Düsseldorfer „Rheinischen Post“ (Dienstag). „Entweder hat er von dem Betrug nichts gewusst, dann muss er die Verantwortung für das Organisationsversagen übernehmen. Oder er hat etwas von den Manipulationen gewusst, und darauf deutet einiges hin, dann muss er dafür gerade stehen.“

Breijs hält darüber hinaus fest:

„Wäre Audi ein normales Unternehmen ohne eine Mutter, die selbst in die Affäre verstrickt ist, hätte Herr Stadler schon längst seinen Hut nehmen müssen.“ Leider habe die Verstrickung von Autokonzernen, Aufsichtsbehörden und Politik eine wirksame Aufklärung bislang verhindert. „Audi und VW haben dem Autostandort Deutschland massiven Schaden zugefügt, das wird noch viele Arbeitsplätze kosten.“

Quelle: Rheinische Post

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