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Wir haben es uns in der PKW Fokus Redaktion schon fast gedacht. Die Meldung dass Winterkorn erneut ins Visier der Staatsanwaltschaft geraten sei, ist offensichtlich unrichtig. Wir fanden die Mutmaßungen in der Mediennotiz auch anmaßend und haben Sie entsprechend kommentiert.

Auf dem „Kieker“ der Medienöffentlichkeit

Martin Winterkorn befindet sich auf dem „Kieker“ der Medienöffentlichkeit nachdem er zu Beginn des Dieselgates noch versprochen hatte, dass sich die Anschuldigungen alle erklären lassen und er bzw. VW für Aufklärung sorgen wolle. Schon kurz darauf gab es neue Vorwürfe gegen den Manager, die ihn letztlich dazu bewogen haben zurück zu treten. Die Öffentlichkeit vermutet nun, dass Winterkorn zu den Hauptmittätern im Dieselskandal zählt. Entsprechende Schadenfreude bei der Berichterstattung ist deshalb im Kontext der meisten nicht neutralen Journalisten zu erwarten.

Staatsanwaltschaft gibt sich verärgert

Unsinn zu verbreiten bleibt aber nach wie vor eine Art von Fakenews, die vor allem die Staatsanwaltschaft verärgert. So dementierte die Staatsanwaltschaft Braunschweig neue Ermittlungen wegen Steuerhinterziehung gegen Martin Winterkorn und erklärte es als unerhört, dass man aus vertraulichen Dokumenten öffentlich zitiere. Wohlgemerkt dann auch noch falsch. Richtig ist nämlich nur, dass die Staatsanwaltschaft entsprechende Geldbewegungen an die zuständigen Steuerbehörden gemeldet hätten. Ermittlungen, wie es berichtet wurde, gibt es nicht.

Anwälte haben Strafanzeigen angekündigt

Die Verteidigung von Martin Winterkorn hat angekündigt, die Angelegenheit nicht auf sich beruhen zu lassen und Strafanzeige wegen des Verrats von Dienstgeheimnissen zu stellen.

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