Spritt in Frankreich ist knapp

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Die besten Tipps zum Sprit sparen.

Wenn wir dieser Tage an den Tankstellen in Deutschland vorbeifahren, dann zucken wir nicht mehr ganz so sehr zusammen, wie noch vor ca. 2 Jahren. Als es noch unerträgliche Spritpreise jenseits der 1.60€ in Deutschland gab, haben sich gefühlt ein paar mehr Menschen Gedanken über das Sparen von Kraftstoff gemacht. Selbst die sonst so verschwenderisch prahlenden Dieselfahrer hatten seinerzeit wenig zu lachen und mussten die für ihre Verhältnisse schon unerträgliche Preis-Leistungswirkung durch sparsameres Fahren kompensieren. Denn: Auch Diesel -Kraftstoff war teuer.

Derzeit haben sich, trotz der Krisengebiete auf der Welt die Spritpreise etwas normalisiert. Keinesfalls jedoch sind sie inzwischen billig. Für Berufspendler und Familien mit vielen Kindern, die zur Schule und vom Sportverein zu Freunden und zurück bis an das andere Ende der Stadt transportiert werden müssen, belasten die Kosten für Kraftstoff das Familienbudget nachhaltig. Leider stellen sich die Wenigsten die Frage nach einfachen Möglichkeiten effektiv Sprit zu sparen. Die Maßnahmen, die weitgehend auf die Veränderung von Fahrgewohnheiten abzielen, schaffen es zwar nicht, die Spritkosten auf einer zu definierenden Strecke zu halbieren, konsequent angewendet bringen sie auf das ganze Jahr gesehen aber eine Ersparnis von mehreren hundert Euro. Es lohnt sich also, sich einmal mit der Materie zu beschäftigen.

Mythen und Verschwörungstheorien rund ums Sprit sparen

Ein Mythos ist es scheinbar, dass man die Spritkosten in Summe gesenkt werden können, wenn Anstelle von Super Benzin, Super Plus getankt wird. Einige „Experten“ sind der Auffassung, dass die höhere Oktanzahl dazu führt, das mit weniger Sprit, weiter gefahren werden kann. Die Maßnahme klingt auch auf den ersten Blick plausibel, kann aber als genereller Tipp nicht empfohlen werden. Letztlich ist nicht jeder Motor für die höhere Oktanzahl geeignet, was im Zweifel zu höherem Verschleiß führen kann. Im besten Fall bleibt das Experiment bei ungeeigneten Fahrzeugen gänzlich ohne Effekt. Bis auf die Tatsache, dass Sie den Tank jetzt mit teurerem Sprit gefüllt haben, als Sie es eigentlich bräuchten. Natürlich gibt es bei einigen Modellen die Möglichkeit, den Sprit mit der höherwertigen Oktanzahl zu tanken. Aber auch hier ist nicht immer zu erwarten, dass die Höherwertigkeit des Kraftstoffes sich auch effektiv auf die Reichweite auswirkt. Im Zweifel – und der besteht ja – Finger weg vom „falschen“ Sprit. Mal ganz davon angesehen, dass Sie der Natur damit keinen Gefallen tun.

Verhaltensänderungen in der Fahrweise bringen das höchste Sprit Einsparpotential.

Die besten Tipps zum Sprit sparen.

  1. Vorausschauend Fahren! Den Tipp kennen Sie noch aus der Fahrschule. Und sicherlich haben Sie ihn gleich danach verdrängt, weil uncool. Cool sein ist beim Autofahren aber meist nicht nur gefährlich, sondern auch teuer. Nur die Idioten beschleunigen auf dem Weg vor eine rote Ampel. Vermeiden Sie häufige und unnötige Beschleunigungsvorgänge und lassen Sie das Fahrzeug vor allem häufiger Rollen. Das ist auch nicht uncool, denn selbst Porsche integriert derartige Mechanismen in sein 911er Flagschiff. Dort heißt es Segelmodus. Bei Ihnen heißt das einkuppeln und rollen lassen. Nicht auskuppeln, denn das kostet tatsächlich mehr Sprit.
  2. Wenn Sie nicht vorhaben, den Motor besonders zu belasten, verzichten Sie darauf, ihn warmlaufen zu lassen. In machen Fällen ist das aber notwendig, etwa wenn Sie einen Getriebeschaden vermeiden möchten.
  3. Handmade „Start und Stop“. Wenn Sie über einen modernen Motor verfügen, geht dieser sehr wahrscheinlich vor roten Ampeln und vor geschlossenen Bahnschranken von allein aus. Falls nicht, können Sie das auch selbst. Einfach den Schlüssel umdrehen und Sprit sparen.
  4. Verbraucher eliminieren, wenn Sie sie nicht benötigen. Klimaanlagen sind wahre Spritvernichter. Schalten Sie sie aus, sooft es geht. Aber Vorsicht: Dauerhaft ausgeschaltete Aggregate gehen in der Regel kaputt und sind schnell mit Bakterien befallen. Also bitte niemals dauerhaft auf die Klima verzichten.
  5. Gewicht reduzieren. Wer fett ist, verbraucht auch mehr Kalorien beim Joggen. Halten Sie den Kofferraum also immer schön leer. Dabei sollten Sie auch überdenken, ob der Ersatzreifen auf STAHLfelge unbedingt dauerhaft mit muss. Wenn Sie ohnehin immer nur in der eigenen Stadt unterwegs sind. Können Sie auch nur halbvolltanken um das Gewicht des Fahrzeuges zu reduzieren. Das bringt vor allem bei größeren Tanks etwas. Wenn Sie dann noch nach jedem Einkauf die Bierkisten mit ins Haus nehmen, statt damit durch die Gegend zu fahren, haben sie richtig einsparpotential.
  6. Windschnittigkeit herstellen. Falls Sie es nicht eilig haben fahren Sie auch mal hinter einem LKW her. Dies reduziert den Luftwiderstand und spart so Sprit und das sogar richtig deutlich.
  7. Entfernen Sie Dachgepäckträger und Skiboxen, da diese eben genau den Luftwiderstand erhöhen und so zu höherem Spritverbrauch führen.
  8. Planen Sie Ihre Routen, um nicht in den Stau zu kommen (Lesen Sie hierzu unseren Ratgebertext, Staufallen vermeiden).
  9. Regelmäßig den Reifendruck prüfen. Zu niedriger Reifendruck erhöht den Rollwiderstand. Übertreiben Sie es hier aber nicht, sondern halten Sie sich an die Herstellervorgaben. Zu hoher Reifendruck beeinträchtigt die Verkehrssicherheit.
  10. Früh schalten und immer schön untertourig fahren. Dieses ist ebenfalls eine gute Strategie um effektiv Sprit zu sparen.

 


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