Fahrverbot Diesel Innenstadt

Fahrverbot Diesel Innenstadt

Foto: Wikimedia

Immer noch seit Beginn des Abgasskandales bedrohen Diesel Fahrverbote die Deutschen Dieselfahrer. Kleine Handwerksbetriebe und die Logistikbranche wäre von einem Dieselverbot am schlimmsten betroffen. Kurzum: Dieselverbote wäre undenkbar und wirtschaftsgefährdend. Die Automobilbranche ist im Bereich der Dieselverkäufe schwer beschädigt. Die Informationen, die der ZDK regelmäßig veröffentlicht, lassen aufhorchen.

CDU-Wirtschaftsrat lehnt Fahrverbote als Maßnahme ab

Der Wirtschaftsrat der CDU e.V. lehnt Fahrverbote für Diesel-Fahrzeuge ab.

„Wenn sich heute die Bundesminister Svenja Schulze und Andreas Scheuer mit den Bürgermeistern der fünf Modellstädte treffen, um über bessere Luft in Städten zu sprechen, müssen andere Ideen auf den Tisch als Fahrverbote für Dieselfahrzeuge. Diese richten sich gegen die Menschen, die dieses Land mit ihren Steuern und Sozialabgaben finanzieren: Pendler, Handwerksmeister oder die Logistiker, die Supermärkte beliefern, Internetbestellungen oder Baumaterial ausliefern und enteignen Millionen von Verbrauchern, deren Fahrzeuge massiv an Wert verlören. Es gibt genügend Alternativen, die für bessere Luft in den Städten zu sorgen“,

betont Wolfgang Steiger, Generalsekretär des Wirtschaftsrates der CDU e.V.

Aufforderung: Man bedenke die volkswirtschaftlichen Schäden

Statt überhasteter Aktionspläne, fordert der Wirtschaftsrat den Staat auf, auch die volkwirtschaftlichen Folgen mit ins Kalkül ziehen und sich auf entsprechende Maßnahmen zu konzentrieren.

„Wir haben zahlreiche Alternativen zum Fahrverbot entwickelt, die genauso effektiv sind. So können etwa mit einfachen Schritten wie etwa intelligenten Verkehrsleitsystemen durch die bessere Verkehrssteuerung rund 30 Prozent der Stickoxide reduziert werden“

, sagt Wolfgang Steiger. Mittelfristige Maßnahmen stellten dringend notwendige Investitionen in den Öffentlichen Nahverkehr und regulatorische Erleichterungen für innovative Stadtlogistikkonzepte dar.

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