Ab 1. Juli 2017 ist Schluss mit der Schummelei, denn dann soll die verpflichtende Abgasmessung direkt am Endrohr in Kombination mit der elektronischen OBD-Prüfung bei der Abgasuntersuchung wieder für alle Kraftfahrzeuge eingeführt werden.

Das derzeit geltende vierstufige Verfahren wird abgeschafft

Das derzeitigezweistufige Verfahren für Kraftfahrzeuge mit Erstzulassung ab dem 1.1.2006 wird mit der geplanten Neuregelung wieder aufgehoben und in eine generelle für alle notwendige Endrohrmessung mit OBD-Prüfung transformiert werden.

„Die Einführung der verpflichtenden Endrohrmessung ist ein großer Erfolg intensiver Verbandsarbeit“, lobte ZDK-Präsident Jürgen Karpinski den Entwurf. „

Sie dient dem aktiven Umweltschutz und gibt insbesondere den Autofahrern ein Stück mehr Sicherheit. Nur auf diese Weise lässt sich verlässlich ermitteln, welche Emissionen letztendlich hinten herauskommen. Das ist allein mit der bisher überwiegend durchgeführten elektronischen OBD-Prüfung nicht möglich.“

Ende 2019 wird auch die Partikelanzahl beim Diesel gemessen

Der Richtlinienentwurf sieht außerdem die Verschärfung der Abgas-Grenzwerte vor. Ab 2019 soll darüber hinaus die Partikelanzahl von Dieselfahrzeugen am Endrohr gemessen werden.

Der ADAC kritisierte die Endrohrmessung einmal und empfand sie –wie wir bei Autoankauf Online ebenfalls – als eine zusätzlich Zeitaufwendung für den unschuldigen Endverbraucher, sprich Autofahrer.


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