Ein umgebauter Chevi als Pizza Großraum Taxi

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Ein umgebauter Chevi als Pizza Großraum Taxi

Das kanadische Autoblog driving.ca berichtet aktuell von einem pfiffigen Fahrzeugumbau. Allerdings handelt es sich dieses mal nicht um den obligatorischen Veredelungsprozess in der Oberklasse, sondern um einen tatsächlich brauchbaren Umbau, den man so noch nicht gesehen hat.

Auf Grundlage des Chevrolet Sparks zauberte ein Entwicklungsingenieur von General Motors ein originelles Pizza Taxi

Soll die Pizza vom Pizzadienst heiß beim Kunden ankommen, muss das Fahrzeug flink und wendig sein. Dazu sollte der Wagen auch ausreichend Ladefläche bieten, um effizient und wirtschaftliche Fahrten realisieren zu können.

Wenn ein Fahrzeug immer nur eine kleine Wärmebox aus Styropor transportieren kann, wird es für den Fahrer schwierig, die Route zu planen. Viel zu oft muss er dann zurück zur Pizzeria, um Nachschub laden zu können.

Alles Ladefläche bis auf einen Fahrersitz

Der umgebaute Chevrolet Sparks ist dabei von vorne bis hinten durchdacht. Damit der Lieferdienst seine Routen wirtschaftlich beliefern kann, verfügt der kleine Stadtsprinter über ausreichend Ladekapazität. Nach Angaben der Entwickler kann der Sparks bis zu 80 Pizzen gleichzeitig an Board aufnehmen.

Das ist eine ganze Menge für einen Lieferdienst. Wer sich jetzt die Frage stellt, wie das bitte alles noch heiß zugestellt werden soll, der hat die Rechnung ohne den Einfallsreichtum der Entwicklungsingenieure gemacht. Denn selbstverständlich verfügt der Sparks auch über eine Wärmeschublade, welche die leckere Fracht schön warm hält.

Der Chevrolet Sparks, der übrigens exklusiv für die amerikanische Kette Dominos Pizza entwickelt wurde und auf den Namen „DXP“ hört, verfügt letztlich nur über einen Fahrersitz und ist damit eher zweckmäßig ausgestattet.

Die Frage, die sich stellt, ist keine Frage nach der Temperatur der Pizzen, sondern eine Frage nach der Hoffnung nicht der letzte in der Lieferkette zu sein. Bei 80(!) Pizzen an Board kann der Transport letztlich etwas Zeit in Anspruch nehmen. Das letzte Glied in der Bestellkette dürfte dann wohl dem Hungertot zum Opfer gefallen sein.

Das Projekt „DXP“ entstammt einer Crowdsourcing Kampagne und wurde von Internetnutzern aus 385 Vorschlägen ausgewählt. Dominos Pizza will in den Staaten jetzt erst einmal 250 Fahrzeuge auf die Straße bringen und dann weiter sehen.

Es bleibt abzuwarten, wann das Konzept in Europa adaptiert wird. Spannend jedenfalls ist zu sehen, welches Potential selbst Kleinwagen haben, wenn man mit der nötigen Kreativität zu Werke geht.


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