Foto: Messe Düsseldorf

Der CARAVAN SALON Düsseldorf, die weltgrößten Messe rund um den mobilen Urlaub, kann neue Rekordzahlen vorweisen. Der diesjährige CARAVAN SALON vom 25. August bis 2. September 2018 ist so groß wie nie zuvor. In 13 Hallen und auf dem Freigelände des Düsseldorfer Messegeländes präsentieren sich über 600 internationale Aussteller mit insgesamt 130 Caravan- und Reisemobilmarken – auf über 214.000 Quadratmetern sind über 2.100 Freizeitfahrzeuge ausgestellt.

Das Camping Highlight des Jahres

„Der CARAVAN SALON ist für Besucher und Aussteller weiterhin das Highlight des Jahres und ist unbestritten das Schaufenster der Brancheninnovationen. Die ausgezeichnete Stimmung in der Caravaningbranche mit Rekordzahlen bei Neuzulassungen und Besitzumschreibungen lassen uns voller Optimismus auf die diesjährige Messe blicken“, hält Stefan Koschke, Director des CARAVAN SALON, fest.

Ob Mini-Caravan mit Schlafstätte und Kochgelegenheit auf wenigen Quadratmetern oder rollendes Luxusmobil – in Düsseldorf ist alles zu sehen, was der Markt zu bieten hat. Bewährte Grundrisse und Fahrzeugklassiker sind dabei ebenso beliebt wie die neuen Modelle und Baureihen für die kommende Saison. Schon für Budgets ab 5.000 Euro sind kleine, einfach ausgestattete Mini-Caravans zu haben, nach oben sind bei den individuell gefertigten Luxusreisemobilen und Luxuscaravans kaum Grenzen gesetzt.

Auf die Besucher der weltweit größten Caravaning-Messe warten zahlreichen Produkt-Neuheiten und Innovationen. Vor allem kompakte Fahrzeuge sind bei den Kunden beliebt. Auf Komfort, Usability und schickes Design müssen Sie trotzdem nicht verzichten. Bei Reisemobilen steigt zudem die Auswahl an Basisfahrzeugen. Die Anforderungen, die heutige Kunden an ihr Reisemobil oder ihren Caravan stellen, sind höchst unterschiedlich. Zum einen werden kompakte Fahrzeuge immer beliebter. Diese sind agiler und leichter zu bewegen und daher auch für den Alltag oder einen Städtetrip geeignet. So machen ausgebaute Kastenwagen inzwischen fast die Hälfte der Reisemobilproduktion aus und haben die mittelgroßen teilintegrierten Modelle an der Spitze abgelöst.

Digitalisierung rollt auch beim Camping an

Zum anderen möchte der Camper von heute beim Komfort keine Abstriche machen, entsprechend steigt die Nachfrage nach Komfortoption wie breitere Aufbautüren, Ausstattungsextras und elektronischen Helfern. So sind inzwischen fast alle Geräte im Freizeitfahrzeug über ein zentrales Bedienpanel sicher und intuitiv steuerbar und die Füllstände der Batterien und Wassertanks abrufbar – oftmals per Smartphone.

„Die Kunden sind bereit für mehr Komfort und Benutzerfreundlichkeit einen höheren Preis zu zahlen“, sagt Daniel Onggowinarso, Geschäftsführer des Caravaning Industrie Verbandes e.V. (CIVD).

Auch bei der Innenraum-Gestaltung sind die Kunden anspruchsvoll. Die Fahrzeug-Hersteller bieten immer mehr Modelle mit immer variableren Grundrissen an. Die Verwendung von elektrisch bedienbaren Hub-Betten, meist über den Fahrersitzen angeordnet, ermöglicht völlig neue Grundriss-Varianten. So fand die aus dem Caravan bekannte große Rund-Sitzgruppe im Heck auch Einzug in Reisemobile. Um das Fahrzeuginnere modern, hell und luftig zu gestalten, blicken die Hersteller auch über den Tellerrand hinaus und lassen sich von Interior-Designern inspirieren oder entwickeln zusammen mit Licht-Spezialisten innovative Beleuchtungskonzepte.

Mehr Gewicht grenzt die Zielgruppe über den Führerschein ein

Doch viele Features bringen ein Mehr an Gewicht mit sich. Erschwerend kommt bei Reisemobilen im wahrsten Sinne des Wortes hinzu, dass die Basisfahrzeuge wegen immer mehr Ausstattung und Assistenzsystemen, die Fahrkomfort und Sicherheit erhöhen, ohnehin an Gewicht zugelegt haben. Durch die EU-Führerschein-Reform dürfen mit dem Pkw-Führerschein nur Fahrzeuge bis 3,5t bewegt werden. Es ist also sinnvoll, unter dieser Grenze zu bleiben. Bei Caravans liegt eine Herausforderung darin, dass viele Verbraucher zunehmend kompakte Pkw mit begrenzter Anhängelast fahren. Daher setzen die Hersteller immer neue Leichtbauweisen ein. Dabei bleibt es nicht beim Austausch schwerer Materialien durch leichtere Alternativen.

 „Immer mehr Hersteller gehen dazu über, den herkömmlichen Aufbau von Freizeitfahrzeugen komplett zu überdenken. Auf dem CARAVAN SALON werden einige dieser innovativen Ansätze zu sehen sein“

, sagt Onggowinarso.

 

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