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Foto: Wikimedia

Das Thema Elektromobilität in Deutschland ist ein Vereckerthema. Das lässt sich entlang der neuesten Meldungen zum Thema E-Prämie durchaus so ableiten. Und während Deutschland ganz offensichtlich die Gründe diskutiert, sich die Frage stellt, ob es – was wahrscheinlich ist an der fehlenden Infrastuktur liegt oder doch an der Modellpalette der Hersteller, wie Dobrinth das propagiert, bringt nun die SPD-Bundesumweltministerin Barbara Hendricks eine Hersteller-Quote ins Spiel. Ihrer Auffassung nach sei es „[…]gut möglich, dass wir eine Quote für Elektroautos brauchen werden, um den Übergang ohne Brüche zu organisieren“. Zumindest diktierte Hendriks das der Stuttgarter Zeitung ins Notizbuch.

Industrie soll gezwungen werden erschwingliche Modelle anzubieten.

Dabei betonte die Ministerin, dass Sie diese Auffassung vor allem als Sozialdemokratin vertrete, die sich um die guten Arbeitsplätze in Deutschland kümmere. Letztlich gehe sie nämlich davon aus, dass eine Elektro-Quote die Automobilindustrie dazu bewegen wird, endlich auch Modelle anzubieten, die sich Normalverdiener leisten können.  Über die Infrastruktur sagte Hendriks nichts, was freundlich formuliert sicherlich etwas Unvollständig daher kommt. Immerhin ist Hendriks – bisher zumindest –  nicht für ein vollständiges Verbot von Verbrennungsmotoren.

E-Quote sei wirtschaftliche Chance für deutsche Automobilwirtschaft

Hendriks zielt mit diesem Vorstoß auch auf wirtschaftliche Strategien ab. Sie stelle gegenüber den Automobilmanagern offen die Frage, ob man in der Welt als deutscher Hersteller von Premiumfahrzeugen eine tragende Rolle spielen wolle. Die Ministerin unterstrich ihre Forderung mit einem Blick nach China und die dortige Entwicklung. Um dem Smog in den Großstädten in China her zu werden, werde der Fortgang der Elektromobilität dort besonders forciert. Für deutsche Herstelle bestehen durch ein ausgefeiltes Produktportfolio an Elektroautos durchaus auch wirtschaftliche Absatzchancen.

Dienstwagen des Bundestages immer noch Verbrennungsmotoren.

Schön wäre jetzt nur noch, wenn Hendriks ihren Apell auch an den Deutschen Bundestag richtet. Dort fahren die meisten Abgeordneten nämlich nach wie vor Dienstwagen mit Verbrennungsmotor, obwohl die Strecken, die mit den Wagen zurückgelegt werden, durchaus, was die Reichweite angeht, für E-Fahrzeuge geeignet sind. Blöd nur, dass es noch keinen gepanzerten AUDI A8 mit Elektromotor gibt.


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