autokostenindexjuni2016

Erfreuliche Preisentwicklungen

Nun gut, wir geben es zu; diese Überschrift ist etwas unpräzise. Grundsätzlich lässt sich aber festhalten, dass sich einige wirtschaftliche Entwicklungen in den letzten Jahren ereignet haben, die deutlich zur finanziellen Entlastung der Autofahrer geführt haben
Vor allem die seit Monaten voranschreitende Verbilligung von Sprit hat das Autofahren insgesamt für die Autofahrer günstiger gemacht.

Wie der aktuelle Kraftfahrerpreis-Index verdeutlicht, sind die Kosten für den Kauf und den Betrieb von Fahrzeugen im Zeitraum von nur einem Jahr um 2,1 Prozent gesunken. Hauptverantwortlich für die spürbare und deutliche Verbilligung des Autofahrens ist der (relative) „Preisverfall“ der Kraftstoffsorten Benzin und Diesel.

In nackten Zahlen ausgedrückt ist dieser ebenfalls beeindruckend. Im Vergleich zum letzten Sommer im Jahr 2015 fielen die Spritpreise um 9,4 Prozent. Ein Wert, der sich vor allem bei Berufspendlern deutlich im Portemonnaie bemerkbar macht. Aber auch Taxi Dienstleiter und zum Beispiel mobile Pflegedienste dürften von den Verbilligungen profitieren.

Kraftfahrerpreis-Index ist eine Kooperation von ADAC und DESTATIS.

Der Kraftfahrerpreis-Index, den ADAC und Statistisches Bundesamt immer im Abstand eines Vierteljahres veröffentlichen, erfasst sämtliche Preise im Kontext von Autos und Motorrädern. Letztmalig wurde er für das Jahr 2010 auf den Basiswert 100 zurückgesetzt. Seither ist das Autofahren insgesamt um 2,6 Prozent teurer geworden.

Dem gegenüber zu stellen ist der Index für die Lebenshaltungskosten aller privaten Haushalte. Dieser Index stieg im gleichen Zeitraum um 7,3 Prozent an. Insgesamt also grundsätzlich ein entspanntes Verhältnis zwischen Einnahmen und Ausgaben Indizes.

Fahrschulen „verderben“ die Statistik nach oben.

Die deutliche Verbilligung des Kraftfahrerpreis-Index wäre noch stärker ausgefallen, hätte es nicht in anderen Bereichen teils deutliche Preisanstiege gegeben. So stiegen die Kosten für Fahrschulen und Führerscheingebühr binnen Jahresfrist um 2,2 Prozent, auch Reparaturen und Inspektionen verteuerten sich um 2,2 Prozent. Die Anschaffungskosten für Neuwagen und Motorräder kletterten um 1,3 Prozent.

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