Foto: Aldi Süd

Das Thema Elektromobilität wird langsam aber sicher leidig. Denn immer, wenn man ernsthaft über die Thematik ins Gespräch kommen möchte, endet sie im gleichen „Henne-Ei“ Problem. Zwar können die Meisten der e-mobility eine ganze Reihe positiver Elemente abgewinnen, doch fürchten ebenso viele, dass die Reichweite nicht ausreicht und man mangels Auflade Station irgendwo im Nirgendwo strandet.

Es wäre daher eigentlich zuvorderst die Aufgabe des Staates, in eine entsprechende Ladeinfrastruktur zu investieren. Doch leider – oder besser – Gott sei dank sind es vornehmlich private Akteure, die hier tätig werden. Dass sich dann Staatssekretäre, wie Mathias Samson fremdlobend vor die Presse stellen, spricht buchstäblich Bände. Aber nehmen Sie gern selbst nachfolgende Pressenotiz zur Kenntnis.

ALDI SÜD baut flächendeckend sein E-mobility-Ladenetz aus 

Der Discounter baut sein Netz von Elektroladestationen signifikant aus und will damit vor allem das Fahren längerer Strecken ermöglichen. Am heutigen Mittwoch, 8. August 2018, wurde die erste von 28 geplanten 50-kW-Schnellladesäulen an der ALDI SÜD Filiale in Seeheim-Jugenheim in Betrieb genommen.

 „Elektromobilität ist alltagstauglich und bietet viele Vorteile. Ich bin überzeugt, dass mehr Fahrer umsteigen würden, wenn es ein dichteres Ladenetz gäbe. Die Initiative von ALDI SÜD bringt uns ein Stück weiter auf unserem Weg zu einem klimafreundlichen Verkehrssystem“,

, konstatiert Mathias Samson, Staatssekretär im hessischen Wirtschaftsministerium, im Rahmen der Eröffnung.

Das Besondere an dem Ausbau der ALDI SÜD Ladeinfrastruktur: Die Filialen mit den neuen Elektrotankstellen liegen entlang der Autobahnen A3, A5, A6, A7, A8 und A9 und sind in maximal fünf Minuten Fahrzeit von einer Abfahrt aus zu erreichen. Der Abstand zwischen den ALDI SÜD Filialen mit Ladesäulen beträgt maximal 160 Kilometer.

 „Mit den neuen Ladesäulen statten wir die Hauptverkehrsrouten durch West- und Süddeutschland flächendeckend mit Elektrotankstellen aus“, sagt Florian Kempf, Leiter Energiemanagement bei ALDI SÜD. „So lässt es sich auch mit dem Elektroauto gut reisen.“

Schnellladestationen mit 50 kW Leistung

Die neuen Ladesäulen haben eine Leistung von 50 kW und können von allen gängigen Elektroauto-Modellen genutzt werden. Je nach Fahrzeugtyp ist damit eine Reichweitenverlängerung von bis zu 200 Kilometern in gut 30 Minuten zu erreichen. „Bisher haben wir uns auf die Ballungszentren und Innenstädte konzentriert. Jetzt ermöglichen wir unseren Kunden auch, ihre Urlaubsfahrten, mit uns zu planen“, so Florian Kempf.

Technologiepartner für die Schnellladesäulen ist innogy.

„Mit dem Engagement von ALDI SÜD wird die Langstrecke für Elektroautos noch komfortabler“, sagt Lothar Stanka, Vertriebsleiter Elektromobilität bei innogy. „Ladeinfrastruktur bei Unternehmen, insbesondere im Handel, spielt eine Schlüsselrolle für den Erfolg der Elektromobilität.“

An mehr als 80 Aldi-Süd Filialen kostenfrei aufladen

Der Discounter wird somit Ende 2018 mehr als 80 Ladesäulen für Elektroautos anbieten. Derzeit verfügen 53 ALDI SÜD Filialen über eine Elektrotankstelle. Noch im Sommer dieses Jahres wird der Großteil der 28 neuen ALDI SÜD Ladestationen in Betrieb genommen. Kunden können den Grünstrom kostenlos und ohne Registrierung während der Filialöffnungszeiten tanken. Der Strom dafür wird während der Sonnenstunden von einer Fotovoltaikanlage auf dem Dach der Filiale produziert.

ALDI SÜD setzt auf Nachhaltigkeit

Die Elektroladesäulen sind wichtige Bestandteile des umfangreichen Nachhaltigkeits-Engagements von ALDI SÜD. Die Unternehmensgruppe arbeitet seit vielen Jahren daran, seinen Geschäftsbetrieb nachhaltig und klimaschonend zu gestalten und handelt seit 2017 klimaneutral. Der Discounter investiert konsequent in moderne Technologien und Effizienzmaßnahmen.

So produziert ALDI SÜD mittlerweile auf 1300 seiner 1890 Filialen klimaschonenden Strom mit eigenen Fotovoltaikanlagen. Bis Ende 2018 werden 60 weitere ALDI SÜD Filialen mit Fotovoltaikanlagen ausgestattet. Für den Strombedarf, den ALDI SÜD nicht selbst decken kann, setzt die Unternehmensgruppe ausschließlich auf zertifizierten Grünstrom. Die Emissionen, die sich im täglichen Handeln nicht vermeiden lassen, gleicht ALDI SÜD durch zertifizierte Kompensationsprojekte aus.

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