Foto: Wikimedia Adblue Tank am LKW

Der Abgasskandal im Zusammenhang mit VW hat die deutsche Automobil Geschichte initial erschüttert. Viele Deutsche haben das Urvertrauen, dass man in den deutschen Autobauer Nr.1 verloren, andere wiederum haben sich nicht mal mit dem Problem, das den Skandal ausgelöst hatte, auseinandergesetzt. Zu abstrakt waren die Vorwürfe, schließlich entsteht den meisten VW Fahrern durch die Manipulation kein manifester Schaden. Ausschließlich die Umwelt leidet, was den meisten Autofahrern trauriger Weise scheinbar egal zu sein scheint.

AdBlue-Killer soll den Speditionen Geld einsparen

Was das Fernsehmagazin Frontal nun recherchiert hat, ist eine Erweiterung des Abgasskandals, allerdings mit noch weitergehenden Folgen für die Umwelt. Was im kleinen funktioniert, funktioniert wohl auch im Großen. Deshalb haben die jetzt auch einige Speditionen damit begonnen, das teure Zusatzadditiv AdBlue, dass bei LKW’s den Stickstoffausstoß senken soll, über ein kleines Elektronikbauteil zu blocken um den Harnstoff so einzusparen. Die Folge ist natürlich eine riesige Umweltsauerei, da die LKW die immensen Dieselabgase so direkt in die Umwelt blasen. Sachversändige gehen davon aus, dass der Schaden rund doppelt so groß sein könnte wie bei den durch die VW- Tricksereien verursachten Belastungen. Insgesamt sollen bis zu 14.000 Tonnen Stickoxiden zusätzlich pro Jahr in die Luft freigesetzt werden.

30% der osteuropäischen LKW sollen von AdBlue-Killern manipuliert sein.

Als Hauptverursacher gelten vor allem osteuropäische LKW’s. Sogar rund 30% sollen von diesen Manipulationen betroffen sein. Es bleibt nun abzuwarten welche Maßnahmen die Bundesregierung hier treffen will. Autoankauf Online wird weiter über den AdBlue Killer berichten.

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